VfL Denklingen – DJK Waldram 2:2
Waldstadion Denklingen, 6. Juni 2018
Zuschauer: 510

DJK Waldram – VfL Denklingen 0:3
Sportanlage Waldram, 9. Juni 2018
Zuschauer: 700

Die DJK Waldram spielt auch im nächsten Jahr in der Kreisliga.

Die Relegationsspiele, die gar keine Relegationsspiel waren, weil relegation aus dem Englischen kommt und Abstieg heißt, es sich bei den Teilnehmern der im Folgenden beschriebenen Aufeinandertreffen aber um die jeweiligen Tabellenzweiten der Kreisligen 1 bzw. 2 (Zugspitze) handelte, deren Ziel es folglich explizit war, die Klasse NICHT zu halten, sondern in die Bezirksliga Oberbayern aufzusteigen – nun, diese Relegationsspiele gingen letztlich deutlich und verdient mit insgesamt 5:2 Toren an die 1. Herrenmannschaft des VfL Denklingen.

Beim Hinspiel in Denklingen, an der bayerisch-schwäbischen Grenze gelegen – es war eine ganz schöne Fahrerei, das kann ich laut sagen und der ultra-günter auch und der sestom erst, der saß schließlich am Steuer –, also beim Hinspiel hatte ich tatsächlich schon von Anfang an den Eindruck, dass das eine klare Angelegenheit werden würde. Allerdings für Waldram. Nicht, weil es so schnell 0:1 stand, sondern weil die in Schwarz spielenden Grün-Weißen aus dem Wolfratshausener Stadtteil einfach aussahen wie die wesentlich besseren Spieler in der wesentlich besseren Mannschaft. Dann haben sie aber leider mit dem Fußballspielen aufgehört und erst wieder angefangen, als sie „plötzlich“ hinten lagen, das war so nach 70 Minuten, um diese Zeit rum wurde übrigens auch sestoms Anverwandter, der Faganello Luca, eingewechselt. Und der Faganello Luca nahm sich dann auch in der 94. Minute den Ball und nagelte ihn aus 20 Metern ins linke Kreuzeck, so dass es überhaupt kein Halten mehr gab, ja geben konnte, angesichts der unglaublichen Wucht und Schönheit dieses Tores, weder für die Spieler noch für die Trainer und Manager und Masseure und was es da sonst noch alles so gibt beim DJK Waldram, und für die Fans natürlich auch nicht und ganz besonders nicht für sestom und den ultra-günter.

 

Das Tor (praktisch mit dem Schlusspfiff EIN SOLCHES Tor!) stimmte dann auch zuversichtlich für die zweite Runde am darauffolgenden Samstag. Der Faganello Luca spielte sogar von Anfang an. Doch er riss nichts, und seine Mannschaft riss nichts, keine Ahnung was da los war. Es war, wie wenn die Waldramer gar nicht richtig auf dem Platz gestanden hätten. Erst, als es praktisch schon zu spät war, wiederum ungefähr in der 70. Minute (beim Stande von 0:2), war so etwas wie ein Wille zu spüren, jetzt doch nochmal zu probieren aufzusteigen. Es gab eine große und ein paar Halbchancen und dann fiel das 0:3 und dann war es vorbei.

Waldram hat in den letzten fünf Spielzeiten viermal die Aufstiegsspiele erreicht und ist jedes Mal gescheitert. Diesmal, so sestom hinterher, konnte man nach dem Hinspiel immerhin noch Hoffnung haben – das wäre doch auch schon mal was.

Stimmt.

 

Aber hier stimmt was nicht.

 

 

Aufstieg? Nix für Waldram.
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