Summer in Scotland

Wenn man im Sommer Familienbesuch aus dem Ausland hat und, wie an anderer Stelle bereits gesagt, dieser Sommer ein Kracher ist, dann hat man endlich einmal Zeit Dinge zu tun, die man sonst nicht schafft zu tun, weil man woanders ist. In diesem Fall ist es ein Besuch der Highlandspiele, genauer gesagt, das Braemar Gathering.

Highlandspiele sind Veranstaltungen, bei denen Wettbewerbe in verschiedensten Sportarten stattfinden, die irgendwie schottisch sind. Und das ist ein grosser Spass. So gibt es zum Beispiel “weight over the bar, one-handed”, “tug-o-war”, “putting stone” oder auch “caber toss”. Neben diesen gibt es dann auch noch “konventionellere” Wettbewerbe im Hochsprung, Sprint oder Mittelstreckenlauf. Ach ja, Sackhüpfen (für Kinder) sowie einen Lauf den nächstgelegenen Hügel hinauf und wieder runter (ca 5km, 400 Höhenmeter) gibt es auch. Über einige dieser Sportarten berichte ich jetzt.

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Feisty

Feisty ist mein neues Lieblingswort. Ich finde, es klingt feisty, und ist somit onomatopoetisch und solche Worte finde ich gut. Bei der Recherche zu diesem Artikel habe ich nun allerdings festgestellt, dass es zwar auch die Bedeutung hat, in der ich es kennengelernt habe und überwiegend verwende, also hitzig, zickig, quirlig; es gibt aber auch moderate Verwendungen wie lebendig oder temperamentvoll. Wie auch immer, feisty, dachte ich mir, wird das Spiel Aberdeen FC gegen Rangers FC bestimmt werden; einer der Gründe hinzugehen. 

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They call it Battle of Britain…

…dabei ist es doch einfach nur Europapokal!

Eigentlich eine schöne Zeit des Fussballjahres: Ende Juli, Anfang August; sonst noch nicht viel los im Fussballbusiness, die nationalen Ligen haben ja noch nicht angefangen. Seit ein paar Jahren spielt der Verein meiner neuen Heimatstadt, Aberdeen FC, in der Qualifikation für die Europa League. Zumeist gab es dabei das gleiche Muster: in den frühen Runden gegen irgendwelche schlagbaren osteuropäischen Gegner, die dann geschlagen werden, später dann gegen osteuropäische Gegner, wo ich dann nicht sagen kann, ob die eigentlich schlagbar sein sollten, gegen die dann aber doch verloren wird; vermutlich wegen des Wetters, in Osteuropa ist es ja in dieser Zeit deutlich wärmer als an der schottischen (mehr …)

Einfach mal einfach

Amrum, 06.08.2018

Eine zweistündige Fährüberfahrt bringt mein Radl und mich von Dagebüll nach Wittdün auf Amrum. Mein Plan: Eine Inselerkundung und -umrundung. Vielfältig ist die Insel. Sie bietet Strand, Watt, Dünen, „sprechende Grabsteine“, nette Dörfer und abgelegene, fast menschenleere Orte wie zum Beispiel die Ausgrabungsstätte um das eisenzeitliche Haus. Genauso stelle ich mir einen erholsamen Tag vor. Wenn jetzt die Autos auch noch am Festland blieben, wäre mein Glück perfekt. Aber es passt auch so, weil wir uns kaum begegnen, die Autos und ich. (mehr …)

Déjà-vu in Dänemark

Vejle BK – FC Midtjylland

Samstag, 4.8.2018 – 19:00 Uhr

Bølgen heißt auf Deutsch „Die Welle“ Dieser Wohnkomplex ist seit 2011 das Wahrzeichen von Vejle in Süddänemark.

Im Stadion von Vejle, dem „Vejle Stadion“ (Es geht auch einfach!) sah man die Welle nicht, Gottseidank! Und doch war es ein auf und ab mit bitterem Ende für die Mehrheit der 7519 Tilskuere, also doch wieder Sinnbild. Einigen bemerkenswerten Ereignissen durfte ich beiwohnen. Hier in Bild und Text und Gegenwartsform. (mehr …)

Maggs Geniestreich ist zu wenig – Tengling entscheidet erstes Seederby nach 16 Jahren mit 3:1 für sich!

TSV Tengling vs. SV Taching am See 3:1

Peter Magg 0:1 (38)
Johann Ertl 1:1 (49)
Bennet Fidel 2:1 (57)
Mathias Obermeyer 3:1 (78)

Seit Wochen fieberte die ganze Gemeinde auf das erste Punktspiel seit 16 Jahren zwischen Tengling I und Taching I hin. Die Tenglinger hatten sich nicht lumpen lassen und Reporterlegende Karl-Heinz Kas engagiert, der die Zuschauer aufs Derby einstimmte. Bei weitem nicht die einzige Prominenz, neben zahlreichen Gemeinderäten war auch Ski-Ass Josef Ferstl zugegen, einzig Bürgermeisterin Haas wurde schmerzlich vermisst. Einige Fans mutmaßten sie sei zu beschäftigt, weil sie den neuen Tachinger Kunstrasenplatz mit Rasenheizung planen müsste.

Aber zum Spiel. Der Beginn war etwas zerfahren, auch wenn die Tenglinger leichtes Übergewicht hatten, ohne sich große Chancen herauszuspielen. Einzig Torwart Hocker musste kräftig nachfassen, um die Führung der Gastgeber zu verhindern. In der Folge gestaltete sich das Spiel offener (mehr …)