Aus der Serie: Der Titan berichtet aus der Oberliga

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Heute: Bayernliga Nord:
DJK Don Bosco Bamberg gegen DJK Ammerthal

Nach so einigen Berichten aus der Oberliga Hamburg wurde es Zeit, dass ich auch einmal von meinem Heimatverein, der DJK Don Bosco Bamberg berichte. So begab ich mich auf einen wunderschönen Spaziergang durch die herbstliche, hügelige Landschaft zu meinem seit über 10 Jahren währenden Herzensverein in meiner Heimatstadt.

Gegründet wurde die DJK Don Bosco 1950 im Herzen der Stadt, spielt aber seit den 80ger Jahren im Stadtteil (besser Ortsteil) Wildensorg jenseits und unterhalb der Altenburg. Viele lange Jahre stand der Verein, der neben Fußball (mehr …)

Ehrlicher Fußball aus Wilhelmsburg

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FC Türkiye – Altona 93 3:0
Stadion an der Landesgrenze, Hamburg-Wilhelmsburg, 30. Oktober 2016
Zuschauer: 500

Der Altonaer Fußball-Club von 1893 e.V. spielt laut Selbstauskunft Ehrlichen Fußball. Jedoch tut dies vermutlich jede Mannschaft der Oberliga Hamburg, und an diesem sonnigen Sonntag Ende Oktober tat es der FC Türkiye aus Wilhemsburg eindeutig besser. Zwar hatte die Mannschaft von der Griegstraße (mehr …)

Revelation mit nur einem Satz

Es war eine großartige Freude, die mir an diesem wolkenvehangenen Novembertag, den Briefkasten öffnend, offenbarte, wohl wissend, dass an solch einem tristen Morgen mit kaltem Wind, der – nun den Winter und die damit verbundene Depression weckend – mir sonst nichts Schönes verheißen würde und doch eine bislang nur vermutete Wahrheit ans Licht förderte. (mehr …)

Das fand ich heute in meinem Briefkasten:

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Liebe alteheide,
wie angedroht bin ich heute zu einem richtigen Fußballspiel. (Das am Freitag war irgendwie keines.)
Ich dachte: Schaust mal beim Überraschungs-Tabellenzweiten SC Condor vorbei. So führte mich mein Weg mit S- und U-Bahn an den Berner Heerweg 190 nach Farmsen. Klingt nach weit von der City und so kam es auch den Gästen aus Altona vor, die wie immer mit einem riesigen Mob aufliefen und für gute, lautstarke Stimmung sorgten.
Der SC Condor 1956 kann da nicht mithalten, er ist eher ein gepflegter (mehr …)

Der Titan berichtet aus der Oberliga Hamburg:

Kult trifft Kult

 
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Cordi vs Altona 93
2.10.16
Sportanlage Bekkamp

Wie bereits zwei Mal in der vergangenen Saison bei Barmbek Uhlenhorst (BU), gönnte ich mir auch diesmal während meines Hamburg Wochenendes ein Spiel der Oberliga HH. Grade nach dem Frust- und Tragik-Erlebnis von St. Pauli in Hannover tags zuvor (darüber mögen andere schreiben, ich sag dazu mal nichts!), wollte ich Fußball an der Basis gucken.

Und gleich vorweg: Das Spitzenspiel zwischen WTSV Concordia, wie Cordi seit der Fusion mit dem Wandsbeker Turn- und Sportverein heißt, und der ewigen Legende Altona 93 war eine echte Augenweide für alle Fußballexperten. Da schnalzte der Titan des Öfteren mit der Zunge, angesichts (mehr …)

Wien +- Wein

Vereinsheim

Sportunion Mauer vs. FC Karabakh Wien
Wiener Stadtliga, 3. Spieltag
Samstag, 03. September 2016
Endstand: 0:2
Zuschauer: 153

Mauer ist eine der 89 Katastralgemeinden der österreichischen Hauptstadt Wien, eingegliedert in den 23. Gemeindebezirk Liesing. Bekannt ist Mauer für seinen Weinbau. Und jeden Cent zweimal umdrehen muss man im Wiener Südwesten definitiv auch nicht, wie die vielen prachtvollen Häuser rund um die Sportanlage an der Erhardgasse zeigen.

Union Mauer ist mit einer Heimniederlage gegen den ASK Elektra und einem Auswärtssieg beim SC Mannswörth in die Saison 2016/2017 der Wiener Stadtliga gestartet. Heute zu Gast ist die Mannschaft des FC Karabakh. Dieser Verein hieß bis zum Jahr 2014 noch WAT Ottakring/Breitensee, ehe ihn ein aserbaidschanischer Investor übernahm, welcher als bescheidenes Ziel (mehr …)

20 Jahre FCSP

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23.8.1996: Dritter Spieltag der noch jungen Bundesligasaison 96/97. Ein Freitagabend. Genau 20 Jahre ist das jetzt her. Hammer! Mein Schlüsselerlebnis! Das Schicksal, ja, es konnte nur das Schicksal gewesen sein, oder war es, sollte es ihn geben, doch tatsächlich Gottes Fügung, evtl. aber auch des Fußballgottes Fügung, na egal, damals hatte es mich zumindest nach einem glücklichen Umstand ins Wilhelm-Koch-Stadion verschlagen. Nun gut, ich hegte bereits vorher schon gewisse Sympathien für den FC St. Pauli. Besaß ein Trikot und war so ein kleines bisschen auf dem Laufenden. So kam es, dass ich und meine zwei Begleiter, auf dem Rückweg von einem Urlaub in Cuxhaven beschlossen, noch einen Abstecher nach Hamburg zu machen. (mehr …)

Schreiben schreibt man Derby, aber sagen sagt man Darbi…

Georg Kreissler – selig – hat es auch schon besungen. Später dazu mehr. Und wäre er am vergangenen Sonntag im Praterstadion gewesen, hätte er wohl etwas davon gespürt.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Da gibt es wirklich einiges zu berichten. Nähern wir uns dem ganzen Geschehen doch einmal aus einer gewissen Entfernung. Von Pöchlarn, der Nibelungenstadt und Geburtsort Oskar Kokoschkas ging es zunächst zum Stift Melk, um den Tag mit Gottes Segen zu starten. Und der war auch bitterlich nötig, wie sich später am Tage noch herausstellen sollte. Also nun ab nach Wien in die Geblergasse und beim Wurststand meines Vertrauens gleich mal eine Husarenwurst genehmigt. Geschnitten, scharfer Senf und eine Scheibe Brot. Und jetzt der große Vorteil, wenn Du eine Stadt besuchst wie Wien. Fahrrad ist eh immer eine wunderbare Sache. Weil Du bist in nullkommanix im Augarten, beim Donauturm, zurück zur Hundertwassermüllverbrennungsanlage (bitte nicht falsch verstehen) (mehr …)

Der Bruch, die Niederlage, der Frust und die Hoffnung

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VfB Stuttgart – FC St. Pauli 2:1
Neckarstadion Stuttgart, 8. August 2016
Zuschauer: 60.000

Nach meinem letzten Besuch in Stuttgart in der letzten Erstligasaison des FC St. Pauli habe ich mir geschworen: Nie mehr fahre ich da hin! Schon gar nicht mit dem Auto! Alles war schrecklich damals, die Fahrt, der Weg zum Stadion, das Spiel. Am Montag bin ich wieder dagewesen, wieder mit dem Auto. So kann es gehen.

Diesmal war einiges nicht mehr ganz so schlimm, die Fahrt und der Weg zum Stadion zum Beispiel. (Die Fahrt war sogar ziemlich… interessant. Ich war in einer Art Krankentransportwagen unterwegs, denn wir hatten zwei Verletzte an Bord. Wunderbar synchron hat das ausgesehen, wie sie da saßen mit ihren Verbänden, die wiederum saßen wie eine Eins.)

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